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<title>Pyramide des Kukulcán</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Pyramide des Kukulcán</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Die <b>Pyramide des Kukulcán</b> (<a href="Kukulkan" title="Kukulkan">Kukulcán</a>: <a href="Maya" title="Maya">Maya</a>-Wort für <a href="Quetzalcoatl" title="Quetzalcoatl">Quetzalcoatl</a>), von den spanischen Eroberern auch <i>El Castillo</i> („Burg“, „Festung“) genannt, ist eine <a href="Tempelpyramide" title="Tempelpyramide">Tempelpyramide</a> in der Ruinenstadt <a href="Chich%C3%A9n_Itz%C3%A1" title="Chichén Itzá">Chichén Itzá</a> im Norden der <a href="Yucat%C3%A1n_(Halbinsel)" title="Yucatán (Halbinsel)">Halbinsel Yucatán</a> (<a href="Mexiko" title="Mexiko">Mexiko</a>). Sichtbar ist die „Jüngere Pyramide“, in deren Inneren mindestens ein Vorgängerbau verborgen ist.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Jüngere_Tempelpyramide"><span id="J.C3.BCngere_Tempelpyramide"></span>Jüngere Tempelpyramide</h2></div>

<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Pyramide">Pyramide</h3></div>
<p>Die Pyramide ist ca. 30&nbsp;m hoch, hat eine Grundkantenlänge von 55&nbsp;m und erhebt sich in neun Pyramidenstufen. Die Treppen an allen vier Seiten umfassen 365 Stufen. Diese Zahl setzt sich wie folgt zusammen: Drei Treppen zählen 91 Stufen und die nördliche Treppe zählt 92, ergibt 365. Dass sich diese Zahl auf die Tage des Jahres bezieht, wurde schon von älteren Autoren als Spekulation bewertet.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Tatsächlich ist die Zahl der Stufen das Ergebnis der Restaurierungskampagnen – Nord- und Westseite wurden durch die mexikanische <i>Dirección de Antropología</i> restauriert, die Ostseite durch das <i>Instituto Nacional de Antropología e Historia</i> (1979 unter Peter J. Schmidt); die Südseite verblieb unrestauriert. Die Zahl der so erreichten Stufen schwankt zwischen 91 und 93, schon weil das Gelände nach Süden leicht abfällt.
</p><p>Die Seiten der Pyramide sind neunfach gestuft; die leicht angeböschten Seitenflächen der Stufen sind oben durch ein horizontales Band abgeschlossen. Darunter befinden sich – mit Ausnahme der obersten Stufe – jeweils vier herabhängende rechteckige Flächen, die gegenüber der glatten Außenfläche der Stufen etwas vorgesetzt sind. Die Ecken der Stufen sind leicht abgerundet. Vier Treppen sind dem Kernbau vorgelagert; sie sind von diesem architektonisch völlig unabhängig – der Neigungswinkel sowohl der Pyramide als auch der Treppen war demzufolge frei wählbar.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Tempel">Tempel</h3></div>
<p>Das Tempelgebäude hat einen ungewöhnlichen Grundriss: Hinter einem die Breite des Tempels einnehmenden breiten Eingang mit zwei Pfeilern in Gestalt von Schlangen mit rückwärts aufgerecktem Leib, die die Türbalken umfassen, liegt ein kleinerer, annähernd quadratischer Raum, dessen <a href="Kraggew%C3%B6lbe#Mittelamerika" title="Kraggewölbe">Kraggewölbe</a> zusätzlich von zwei Pfeilern getragen wird, um die Breite des Raumes mit zwei Gewölbeteilen überspannen zu können. Um diesen Raum führt auf drei Seiten ein Umgang, der über Türen zu den drei restlichen Treppen hin verfügt. Die Seitenflächen der Türen sind mit lebensgroßen Darstellungen von Kriegern in <a href="Tolteken" title="Tolteken">toltekischer</a> Tracht und Bewaffnung mit Speerbündel und Speerschleuder skulptiert. Das Gesims oberhalb der Türen des Tempels kragt deutlich vor; darauf folgen ein Rücksprung und ein zweites Gesims, welches noch etwas weiter vorspringt. Eine derartige sich nach oben verbreiternde Konstruktionsweise ist typisch für den <a href="Puuc" title="Puuc">Puuc-Stil</a>&nbsp;– wie viel davon allerdings den Restauratoren zu verdanken ist, bleibt ungewiss.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Vorgängerbau"><span id="Vorg.C3.A4ngerbau"></span>Vorgängerbau</h2></div>


<p>Im Inneren der Pyramide befindet sich ein älteres, deutlich niedrigeres Bauwerk mit ähnlichem Grundriss (ca. 33&nbsp;m Seitenlänge und 17&nbsp;m Höhe bis zur obersten Plattform); es hat ebenfalls neun Pyramidenstufen, aber nur eine einzige Treppe an der Nordseite mit 61 Stufen und einen Tempel mit zwei Räumen. Im Vorraum findet sich die Opferfigur eines <a href="Chac_Mool" class="mw-redirect" title="Chac Mool">Chac Mool</a>, die dem <a href="Tolteken" title="Tolteken">toltekischen Kulturkreis</a> entstammt; im hinteren Raum steht ein roter <a href="Jaguarthron" title="Jaguarthron">Jaguarthron</a> mit Applikationen aus weißen und grünen Steinen. Warum beide Skulpturen bei der Aufgabe des alten Tempels dort belassen wurden, ist bis heute unklar.
</p><p>Die Fassade zeigt über dem Eingang zwei vertikal ineinander verschlungene Schlangen, ähnlich dem Westgebäude des Monjas-Komplex in <a href="Uxmal" title="Uxmal">Uxmal</a>; zu beiden Seiten nähert sich jeweils eine Prozession von Jaguaren, die auf die Mitte zustreben, und zwischen und über ihnen überdimensionierte Rosetten; diese finden sich auch im dritten Band des viergliedrigen mittleren und des oberen Gesimses. Das zweite Band des oberen Gesimses zeigt einen abwechselnd geneigten Zackenstab, wie er in den späten <a href="Puuc" title="Puuc">Puuc</a>-Stilen häufig ist. Der Dachkamm über der Frontmauer reicht bis knapp unter den Fußboden des Tempels der späteren Pyramide.
</p><p>Die frühe Pyramide ist wegen der Ummantelung durch die spätere Pyramide ausgezeichnet erhalten und wurde in den 1930er Jahren durch J. Erosa Peniche mittels Tunnelgrabungen untersucht, die zugehörige Treppe wurde erst in den 1950er Jahren vollständig freigelegt. Im Inneren der alten Tempelpyramide befindet sich eine offenbar noch frühere Konstruktion, die jedoch nicht weiter untersucht werden konnte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Datierung">Datierung</h2></div>
<p>Für die Datierung wurden die hölzernen Türbalken des oberen Tempels herangezogen, die Türen und Gewölbe im Innenraum des späten Tempels trugen. Es gibt nur zwei früh durchgeführte <a href="Radiokohlenstoffdatierung" class="mw-redirect" title="Radiokohlenstoffdatierung"><sup>14</sup>C-Datierungen</a>, die kalibrierte Mittelwerte von 875 n.&nbsp;Chr. ergeben haben, bei einer statistischen Fehlerbreite (2&nbsp;sigma, Wahrscheinlichkeit des Zutreffens 95&nbsp;%) zwischen 660 und 1050.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Fehlerbreite dieser beiden Daten macht die Ergebnisse für eine Datierung des Bauwerkes insgesamt eher ungeeignet. Da <a href="Maya-Schrift" title="Maya-Schrift">Hieroglypheninschriften</a> mit Daten der <a href="Lange_Z%C3%A4hlung" title="Lange Zählung">Langen Zählung</a> in diesem Bauwerk nicht vorhanden sind, wird die heute sichtbare Tempelpyramide ins 11./12. Jahrhundert zu datieren sein, während der Vorgängerbau im Inneren dem 8./9. Jahrhundert anzugehören scheint.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Hohlraum_unter_der_Pyramide_(Cenote)"><span id="Hohlraum_unter_der_Pyramide_.28Cenote.29"></span>Hohlraum unter der Pyramide (Cenote)</h2></div>
<p>Die Pyramide des Kukulcán befindet sich nur ca. 4&nbsp;m über einer Karststeinhöhle, <a href="Cenote" title="Cenote">Cenote</a> genannt; die Steinschicht dazwischen besteht aus Kalk.<sup id="cite_ref-Boletin-UNAM-DGCS-466_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Boletin-UNAM-DGCS-466-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Höhle enthält ein Gewässer, das eine Nord-Süd-Ausdehnung von ca. 20 bis 25&nbsp;m hat; an seiner größten Länge misst das Gewässer ca. 30&nbsp;m.<sup id="cite_ref-Boletin-UNAM-DGCS-466_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-Boletin-UNAM-DGCS-466-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schauspiel_der_gefiederten_Schlange">Schauspiel der gefiederten Schlange</h2></div>

<dl><dd><i>Für die Pyramide der gefiederten Schlange siehe: </i> →<a href="Xochicalco" title="Xochicalco">Xochicalco</a></dd></dl>
<p>Bemerkenswert ist das „Schauspiel der gefiederten Schlange“, welches alljährlich zur <a href="%C3%84quinoktium" title="Äquinoktium">Tagundnachtgleiche</a> (20./21.&nbsp;März und 22./23.&nbsp;September) auf der Nordseite des Bauwerks zu bestaunen ist: Der Schatten der gestuften und leicht abgeschrägten Pyramidenkanten fällt dabei auf die Seitenwange einer der Treppen; dabei entsteht der Eindruck, als würde sich dort eine Schlange hinunterwinden. Nur die Seiten der nördlichen Treppe enden somit konsequenterweise in zwei steinernen Schlangenköpfen; die anderen Treppen haben diese Köpfe nicht. Man kann demzufolge davon ausgehen, dass schon den Erbauern der Pyramide dieses Phänomen bekannt war, ja dass sie mit der Wahl der unterschiedlichen Neigungswinkel von Pyramide und Treppe konsequent darauf hingearbeitet haben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bauakustische_Besonderheiten">Bauakustische Besonderheiten</h2></div>
<p>Stellt man sich vor eine der vier Treppen des Kukulkántempels und klatscht in die Hände, hört man ein Echo, welches dem Ruf des <a href="Quetzal_(Vogel)" title="Quetzal (Vogel)">Quetzal</a> sehr ähnlich ist. Der Akustikexperte David Lubman untersuchte dieses Phänomen und stieß noch auf weitere Besonderheiten: So klingen die Schritte einer Person am oberen Ende der Treppe am unteren Treppenende wie fallende Regentropfen. Das Echo eines Klatschenden in der Mitte des <a href="Mesoamerikanisches_Ballspiel" title="Mesoamerikanisches Ballspiel">Ballspielplatzes</a> hört sich an wie das Gebrüll eines <a href="Jaguar" title="Jaguar">Jaguars</a>.
</p><p>Da sowohl der Jaguar als auch der Vogel Quetzal heilige Tiere waren und der Regen in Gestalt des Gottes <a href="Chaac" title="Chaac">Chaac</a> ebenfalls heilig war, folgerte Lubman daraus, dass diese akustischen Effekte absichtlich bei dem Bau berücksichtigt worden sind.
</p><p>Eine weitere <a href="Fl%C3%BCstergew%C3%B6lbe" title="Flüstergewölbe">bauliche Besonderheit</a> ermöglicht es, sich zwischen zwei Pyramidenspitzen zu unterhalten.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sonstiges">Sonstiges</h2></div>
<p>Die Pyramide darf zur Sicherung der Erhaltung des Bauwerkes nicht mehr bestiegen werden; der Zugang zum frühen Tempel ist ebenfalls nicht mehr gestattet.
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-packed">
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<div class="thumb" style="width: 171.33333333333px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Kukulcán-Pyramide gezeichnet von <a href="Frederick_Catherwood" title="Frederick Catherwood">Frederick Catherwood</a> (1843)</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 160px">
<div class="thumb" style="width: 158px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Kukulcán-Pyramide von Süden</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 160px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Schlangenköpfe an der nördlichen Treppe</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 160.66666666667px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Die Nordseite der Pyramide bei Nacht, <small>Nachstellung des Schauspiels der Schlange</small></div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Chichen_Itza_-_Castillo?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Pyramide des Kukulcán</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><i>Die ersten Sounddesigner der Geschichte: Maya-Architekten machten einst den heiligen Vogel Quetzal hörbar.</i> In: <i>Deutschlandfunk.</i> 16. November 2010. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutschlandfunk.de/die-ersten-sounddesigner-der-geschichte.676.de.html?dram:article_id=27932">(dradio.de)</a></li>
<li>David Lubman: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140209194935/http://www.ocasa.org/MayanPyramid.htm"><i>An archaeological study of chirped echo from the Mayan pyramid of Kukulkan at Chichen Itza.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 9. Februar 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ch-forrer.ch/Archaeologie/Galerie/Chichen-Itza/Block-2.htm"><i>Pyramide des Kukulcán – Fotos + Kurzinfos</i></a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Ignacio Marquina: <i>Arquitectura prehispánica.</i> 2. Aufl. Instituto Nacional de Antropología e Historia, México, D. F. 1964, S. 849.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">E. Wyllys Andrews IV, E. Wyllys Andrews V: <i>Excavations at Dzibilchaltun, Yucatan, Mexico.</i> Middle American Research Institute, Tulane University, New Orleans 1980, <a href="OCLC" title="OCLC">OCLC</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://worldcat.org/oclc/600931148">600931148</a>, Table 4.</span>
</li>
<li id="cite_note-Boletin-UNAM-DGCS-466-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Boletin-UNAM-DGCS-466_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Boletin-UNAM-DGCS-466_3-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite">René Chávez Segura, Gerardo Cifuentes Nava, Esteban Hernández Quintero, Andrés Tejero Andrade, Denisse Argote: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dgcs.unam.mx/boletin/bdboletin/2015_466.html"><i>DESCUBREN UNIVERSITARIOS UN CENOTE DEBAJO DE LA PIRÁMIDE DE KUKULKÁN, EN CHICHÉN ITZÁ.</i></a> Boletín UNAM-DGCS-466 Ciudad Universitaria. 15:30 hs. 13 de agosto de 2015. In: <i>Bulletin UNAM-DGCS-466 der <a href="Nationale_Autonome_Universit%C3%A4t_von_Mexiko" title="Nationale Autonome Universität von Mexiko">Nationalen Autonomen Universität von Mexiko</a>.</i> 13.&nbsp;August 2015,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 19.&nbsp;Januar 2023</span> (spanisch): „Übersetzung: UNIVERSITÄTSSTUDIERENDE ENTDECKEN EINE CENOTE UNTER DER KUKULKÁN-PYRAMIDE IN CHICHÉN ITZÁ. In einer Medienkonferenz wies René Chávez Segura vom IGf darauf hin, dass es sich um ein Gewässer handelt, das von Nord nach Süd etwa 20 oder 25&nbsp;m misst und an seinem längsten Teil 30&nbsp;m. [...] Nach einer dreidimensionalen Elektrotomographie entdeckten Wissenschaftler des Instituts für Geophysik (IGf) und der Fakultät für Ingenieurwissenschaften (FI) der UNAM sowie des Nationalen Instituts für Anthropologie und Geschichte (INAH), dass die Kukulkan-Pyramide in Chichén Itzá auf einem Cenote gebaut ist. Dies wurde durch die Arbeit von René Chávez Segura, Gerardo Cifuentes Nava und Esteban Hernández Quintero von der IGf; Andrés Tejero Andrade von FI und Denisse Argote von INAH festgestellt. In einer Medienkonferenz wies Chávez Segura darauf hin, dass es sich um ein Gewässer handelt, das von Nord nach Süd etwa 20 oder 25&nbsp;m misst und an seiner längsten Stelle 30&nbsp;m. „Die Cenote ist nicht offen, das heißt, die Pyramide schwimmt nicht auf Wasser.“ Durch eine 2D-Analyse konnte festgestellt werden, dass es sich um eine Kalksteinschicht von etwa 4&nbsp;m handelt; Die Tiefe sei ungewiss, „wir sehen bis zu 20 Meter, aber es kann weniger sein, und wir glauben nicht, dass es voll Wasser ist, sondern dass es ein gewisses Niveau hat, etwa ein Drittel der Struktur.““</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APyramide+des+Kukulc%C3%A1n&amp;rft.title=DESCUBREN+UNIVERSITARIOS+UN+CENOTE+DEBAJO+DE+LA+PIR%C3%81MIDE+DE+KUKULK%C3%81N%2C+EN+CHICH%C3%89N+ITZ%C3%81&amp;rft.description=DESCUBREN+UNIVERSITARIOS+UN+CENOTE+DEBAJO+DE+LA+PIR%C3%81MIDE+DE+KUKULK%C3%81N%2C+EN+CHICH%C3%89N+ITZ%C3%81&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.dgcs.unam.mx%2Fboletin%2Fbdboletin%2F2015_466.html&amp;rft.creator=Ren%C3%A9+Ch%C3%A1vez+Segura%2C+Gerardo+Cifuentes+Nava%2C+Esteban+Hern%C3%A1ndez+Quintero%2C+Andr%C3%A9s+Tejero+Andrade%2C+Denisse+Argote&amp;rft.date=2015-08-13&amp;rft.language=es">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Die ersten Sounddesigner der Geschichte: Maya-Architekten machten einst den heiligen Vogel Quetzal hörbar.</i> In: <i>Deutschlandfunk.</i> 16. November 2010. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutschlandfunk.de/die-ersten-sounddesigner-der-geschichte.676.de.html?dram:article_id=27932">(dradio.de)</a></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deadurl.invalid/http://www.g-geschichte.de/News-Altertum/Pyramiden-der-Maya-bergen-akustisches-Geheimnis.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.g-geschichte.de/News-Altertum/Pyramiden-der-Maya-bergen-akustisches-Geheimnis.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/www.g-geschichte.de</span><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.g-geschichte.de/News-Altertum/Pyramiden-der-Maya-bergen-akustisches-Geheimnis.html">Pyramiden der Maya bergen akustisches Geheimnis</a> <small>(Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2019. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://www.g-geschichte.de/News-Altertum/Pyramiden-der-Maya-bergen-akustisches-Geheimnis.html">Suche in Webarchiven</a>)</small></span>
</li>
</ol>
<p><span class="geo noexcerpt" style="display:none"><span class="body"></span><span class="latitude">20.682944444444</span><span class="longitude">-88.568555555556</span><span class="elevation"></span></span><span id="coordinates" class="coordinates -print"><span title="Koordinatensystem WGS84">Koordinaten: </span><a class="external text" href="geo:20.682944444444,-88.568555555556"><span title="Breitengrad">20°&nbsp;40′&nbsp;58,6″&nbsp;<abbr title="Nord">N</abbr></span>, <span title="Längengrad">88°&nbsp;34′&nbsp;6,8″&nbsp;<abbr title="West">W</abbr></span></a></span>
</p></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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